Children of Hayastan

Armenische Filme 1915-2015 | 10. – 16. November 2015

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Thank You Ladies And Gentleman

Montag 16. November, 19.00 Uhr
Nigol Bezjian vermeidet all die schrecklichen Bilder und Statistiken, die in den Medien allzu häufig verwendet werden, um den syrischen Konflikt zu beschreiben, stattdessen wirft er einen poetischen Blick auf das alltägliche Leben von Flüchtlingen, das nun friedlich und abseits des Politischen verläuft.

Grandmas Tattoos

Grandma’s Tattoos

Freitag 13. November, 20.00 Uhr
„Meine Großmutter vermied physischen Kontakt, sie umarmte nie jemanden, gab keine Küsschen. Und sie trug Handschuhe, die ihre Hände und die Tätowierungen verbargen. Sie verbargen ihr Geheimnis“. Suzanne Khardalian auf den Spuren der Wahrheit.

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L’Armee Secrete Armenienne

Freitag 13. November, 21.30 Uhr
Die ASALA (Armenian Secret Army for the Liberation of Armenia) war eine armenische marxistisch-leninistische Terrororganisation. Die Reportage des französischen Fernsehens ist eine kritische Aufarbeitung.

Camp Interier Photo / Our Atlantis

Our Atlantis

Samstag 14. November, 16.00 Uhr
Die Dokumentation von Arthur Sukiasyan sammelt Geschichten und Erinnerungen der groß und alt gewordenen armenischer Waisen im Istanbuler „Camp Armen“. Im Mai 2015 war das Camp bei Tuzla akut von Zerstörung bedroht.

I Left my Shoes in Istanbul

I left my Shoes in Istanbul

Samstag 14. November, 20.00 Uhr
Ein libanesisch-armenische Dichter begibt sich auf eine Reise, die schon vor einem Jahrhundert hätte stattfinden sollen. Es ist die Reise nach Istanbul, in die Stadt seiner Vorfahren, wo seine kulturellen und literarischen Wurzeln liegen.

Finding Zabel

Finding Zabel Yesayan

Sonntag 15. November, 14.00 Uhr
Zabel Yesayan, 1878 im Istanbuler Stadtteil Skutari geboren, zählte als Schriftstellerin, Aktivistin und Feministin zu den prominentesten Armenierinnen im Osmanischen Reich. Talin Sucyian erinnert an ihr stationsreiches und zu kurzes Leben.

„Ralphgiordano“ von MMH - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ralphgiordano.jpg#/media/File:Ralphgiordano.jpg

Die armenische Frage existiert nicht mehr

Sonntag 15. November, 15.00 Uhr

Ralph Giordanos Dokumentarfilm war die erste längere deutsche Fernsehproduktion, die sich mit dem Völkermord an den Armeniern auseinandersetzte. Auf die Ausstrahlung am 21. April 1986 folgte prompt eine Protestwelle türkischer Nationalisten, Giordano erhielt Morddrohungen, der WDR bekam Noten des türkischen Botschafters. Das Werk selbst ist auch nach fast 30 Jahren sehenswert: schon damals thematisierte der Autor die Verstrickung des Deutschen Reiches in die schrecklichen Ereignisse von 1915.

Genocide Photographer / © Youtube, Soghomon Tehlirian

Armin Wegner – Genocide Photographer

Sonntag 15. November, 15.00 Uhr

Armin Theophil Wegner war 1916 als Sanitätsoffizier unter Feldmarschall Colmar Freiherr von der Goltz in Ost-Anatolien tätig und sah dabei mit eigenen Augen die Vertreibung und den Völkermord an den Armeniern. Doch Wegner war nicht nur Augenzeuge, er hielt das Geschehen auch fotografisch und literarisch fest, intervenierte bei der deutschen Regierung und beim US-Präsidenten, leider vergeblich!

Orphans of the Genocide

Orphans of the Genocide

Sonntag 15. November, 17.30 Uhr
Der Film von Bared Maronian dokumentiert die gewaltige, aufreibende Rettungsarbeit der Wohlfahrtsorganisation „Near East Relief“, die nach dem Völkermord Tausende der Waisen rettete und für ihre Unterbringung sorgte.