Children of Hayastan

Armenische Filme 1915-2015 | 10. – 16. November 2015

gedächtnis

Gedächtnis sichtbar machen – Drei Positionen (Video Lectures)

Samstag 14. November, 17.30 Uhr Filmforum NRW / Museum Ludwig

Teil der Veranstaltung Armenia-Turkey Cinema Platform

Silivina Der-Meguerditchian (Berlin) und „Houshamadyan”

Die argentinisch-armenische Filmemacherin und Künstlerin wird einige ihre künstlerischen Arbeiten vorstellen, die sich mit  Fragen armenischer Identität vor dem Hintergrund des Völkermordes befassen. Dazu gehört auch ihre Mitarbeit an Houshamadyan“, einem Projekt zur Rekonstruktion des osmanisch-armenischen Stadt- und Landlebens. Im Zentrum der 2010 in Berlin gestarteten Webseite steht die Sammlung von persönlichen Hinterlassenschaften der osmanischen Armenier: Musikaufnahmen, Fotos, Bilder, Filmaufnahmen aber auch Bücher, Zeitungen, Briefe und Tagebücher. „Houshamadyan“ dient dabei auch als interaktives Forum, in dem jeder eine Erinnerung und Erinnerungsstücke seiner Familie einstellen kann. So bereichert und trägt die globale Gemeinschaft dieses Projekt mit.

Ezgi Kılınçaslan (Berlin)
Seit 2008 beschäftigt sich die Künstlerin mit der offiziellen Geschichtsschreibung des armenischen Genozids. In Beirut, Paris und Tripolis hat sie mehr als 24 Interviews zum Thema Genozid geführt, mit Familienmitgliedern, Freunden oder Kollegen verschiedener Generationen. Für viele ihrer Gesprächspartner war sie die erste Türkin, der sie ihre Geschichten anvertrauten. Sie stellt Filmausschnitte vor: „Elizabeth“ etwa, das Porträt einer alten Dame, Elizabeth Kechegian, die Kılınçaslan 2008 zufällig im Libanon traf, und die aus Adana stammte.. 

Armenity? Der Armenische Pavillon

Recht überraschend hat 2015 der Armenische Pavillon auf der Klosterinsel San Lazzaro den Hauptpreis der Biennale von Venedig gewonnen, den Goldenen Löwen. Die Kuratorin Adelina von Fürstenberg hatte 17 Künstler aus der armenischen Diaspora zum Thema „Armenity“ eingeladen. Wir stellen einige der künstlerischen Positionen vor, unter anderem in einer filmischen Passage von Friederike Schäfer (ca. 25 min.)

 

film_admin • 12. November 2015


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